summer sun  

Glossar

Blower-Door-Test

Bei dem Blower-Door-Test handelt es sich um eine Methode, mit der die Luftdichtigkeit von Gebäuden überprüft und gemessen werden kann.

Gewollte Öffnungen, wie Fenster und Türen, werden luftdicht abgeklebt. Durch Verwendung eines Gebläses wird meist ein Unterdruck im Gebäude hergestellt. Am Blower-Door-Gerät kann man anhand des Differenzdrucks zwischen innen und außen in Verbindung mit dem eingesetzten Luftvolumenstrom die Differenz zwischen Ist und Soll erkennen. Undichtigkeiten können so herausgefunden und „geortet“ werden.

Dach

Dächer werden entsprechend ihrer Neigung in Flachdächer, flach geneigte Dächer und Steildächer unterschieden.

Dachaufbau

Das tesa ISO SYSTEM® ist ein drei Komponentensystem, das zum Ausbilden einer Luftdichtheitsschicht verwendet wird.

In der nebenstehenden Illustration ist die Dampfbremse [ i ] als blau markierte Fläche dargestellt. Die Dampfbremse [ i ] dient zur Herstellung einer Luftdichtheitsschicht [ i ] und wird raumseitig zwischen der Zwischensparrendämmung [ i ] und der Holzunterkonstruktion verlegt.

Im Fall einer fehlerhaft ausgeführten Luftdichtung kann es aufgrund von Wanderung der Luft vom Warmen zum Kaltenzu einer Strömung der Luft durch die Dämmkonstruktion bei gleichzeitiger Abkühlung der Luft kommen. Wird hierbei eine bestimmte Temperatur unterschritten, kommt es zur Bildung von Tauwasser (Kondensat), das sich in der Dämmkonstruktion ablagert.

Langfristige Folgen des unkontrollierten Feuchteeintrags in die Dämmkonstruktion können die Entstehung von Schimmelpilzen und weitere Feuchteschäden in der gesamten Baukonstruktion sein. Um dieses zu vermeiden, muss in jedem Fall eine lückenlose Luftdichtheitsschicht hergestellt werden.

Dachbalken

Als Dachbalken bezeichnet man auch die Sparren [ i ], oder auch Dachsparren. Diese sind ein tragendes Bauteil in Dächern. Sparren sind die zwischen Traufe und First geneigten Träger und tragen die Dachhaut.

Dachdämmung

Nach der EnEV (Energieeinsparverordnung) müssen bestimmte Gebäude wärmegedämmt werden. Im Dachbereich wird unterschieden zwischen einer Zwischensparrendämmung [ i ] (erfolgt von der Dachinnenseite) und einer Aufsparrendämmung (erfolgt von der Dachaußenseite).

Zusätzlich zu einer Zwischensparrendämmung [ i ] kann auch eine Untersparrendämmung eingebaut werden.

Dachisolierung

Die Isolierung eines Daches hat zum Ziel, den Energieverlust über die Dachfläche im Winter deutlich zu reduzieren (winterlicher Wärmeschutz), und eine Aufheizung des Innenraums im Sommer zu reduzieren (sommerlicher Wärmeschutz). Dies wird durch zwei Maßnahmen erreicht:

Zu allererst muss eine Dämmung im Dach [ i ] eingebracht werden, deren Funktion anschließend durch das Ausbilden einer Luftdichtheitsschicht [ i ] sichergestellt wird. Die Wirksamkeit der Isolierung und dadurch der Dämmung, die Vermeidung von Feuchteschäden und Schäden in der Baukonstruktion sowie das Wohlbefinden der Hausbewohner hängen dabei in großem Maße von der Auswahl richtiger und qualitativ hochwertiger Materialien und der anschließend funktionsgerechten Ausführung der Luftdichtheitsschicht [ i ] ab.

Mit dem tesa ISO System® hat tesa eine einfache 3-Schritt-Lösung zur Herstellung der Luftdichtheitsschicht entwickelt - in qualitativ hochwertiger Profiqualität, mit einfacher Handhabung und langfristig funktionsfähig.

Dämmmaterialien

Die Verlegung von Dämmstoffen bzw. Dämmmaterialien ist ein entscheidender Punkt bei der Isolierung eines Daches. Um eine fachgerechte Installation des Dämmmaterials sicherzustellen, sollten die Verlegehinweise des jeweiligen Herstellers genau befolgt werden. In jedem Fall entsteht aber erst die Kombination aus Dämmung und luftdichter Schicht, wie Sie sie mit dem tesa ISO System® herstellen können, eine vollständige Isolierung. Einzelne Komponenten alleine können das Dach [ i ] nicht ausreichend isolieren.

Dampfbremse

Bei einer Dampfbremse handelt es sich um eine Folie, die (analog zur Dampfsperre) zur Herstellung der Luftdichtheit eines Hauses verwendet wird. Eine Dampfbremse zeichnet sich durch eine begrenzte Durchlässigkeit für Wasserdampf aus. Eine Dampfsperre hingegen ist für Wasserdampf undurchlässig. Umgangssprachlich wird meist nicht zwischen den Begriffen Dampfsperre oder Dampfbremse unterschieden. Nach verschiedenen Normen wird jedoch eine klare Trennung vorgegeben und der sd-Wert [ i ] dient hierbei als Unterscheidungskriterium für die im Handel erhältlichen Luftdichtheitsfolien. Grundsätzlich wird in diffusionsoffene, diffusionshemmende oder diffusionsdichte Folien unterschieden. Nach der DIN 4108-3 gilt folgende Einteilung

Art der LuftdichtheitsfolieSd-Wert der Dampfbremse
Unterspannbahn, diffusionsoffensd-Wert < 0,5 m
Dampfbremse, diffusionshemmend0,5 m < sd-Wert < 1500 m
Dampfsperre, diffusionsdichtsd-Wert > 1500
Im tesa ISO SYSTEM® ist eine hochwertige sd-Dampfbremse mit einem sd-Wert = 2m enthalten. Dem Materialbedarf entsprechend können Sie zwischen zwei Abmessungen (30m² und 60m²) wählen.

Dampfbremsfolie

Bei einer Dampfbremse [ i ] handelt es sich um eine Folie, die (analog zur Dampfsperre) zur Herstellung der Luftdichtheit eines Hauses verwendet wird. Eine Dampfbremse [ i ] zeichnet sich durch eine begrenzte Durchlässigkeit für Wasserdampf aus. Eine Dampfsperre hingegen ist für Wasserdampf undurchlässig. Umgangssprachlich wird meist nicht zwischen den Begriffen Dampfsperre oder Dampfbremse unterschieden. Nach verschiedenen Normen wird jedoch eine klare Trennung vorgegeben und der sd-Wert dient hierbei als Unterscheidungskriterium für die im Handel erhältlichen Luftdichtheitsfolien. Grundsätzlich wird in diffusionsoffene, diffusionshemmende oder diffusionsdichte Folien unterschieden. Nach der DIN 4108-3 gilt folgende Einteilung

Art der LuftdichtheitsfolieSd-Wert der Dampfbremse
Unterspannbahn, diffusionsoffensd-Wert < 0,5 m
Dampfbremse, diffusionshemmend0,5 m < sd-Wert < 1500 m
Dampfsperre, diffusionsdichtsd-Wert > 1500
Im tesa ISO SYSTEM® ist eine hochwertige sd-Dampfbremse mit einem sd-Wert = 2m enthalten. Dem Materialbedarf entsprechend können Sie zwischen zwei Abmessungen (30m² und 60m²) wählen.

Dampfdiffusion

Der Begriff Dampfdiffusion beschreibt die Wanderung von Wasserdampf durch ein Bauteil. Aufgrund der Tatsache, dass Dampf immer von der warmen zur kalten Seite wandert, strebt der Dampf bei einem Haus folglich in der kritischen Winterzeit von innen nach außen. Aus diesem Grund sollten Wände, Decken und das Dach [ i ] eines Hauses innenseitig um ein mehrfaches dampfdichter sein als außen. Damit wird gewährleistet, dass einerseits Dampf nicht in die Konstruktion eindringen kann, anderseits wird aber die Austrocknung im Sommer nach außen nicht verhindert.

Grundsätzlich werden dampfdichte Baustoffe wie Glas, Stahl, Aluminium, dampfbremsende Baustoffe, z.B. Bitumenbahnen, Innenputze, Dampfbremsen, und dampfdiffusionsoffene Baustoffe, das sin Ziegel, Poren- oder Leichtbeton, unterschieden.

Je diffusionsoffener Baustoffe sind, desto schneller kann der Wasserdampf durch sie wandern und es wird zu einem guten Feuchtigkeitsausgleich beigetragen. Baustoffe wie Ziegel und Putze haben hierbei noch eine Besonderheit: Sie speichern teilweise den Wasserdampf in der kalten Jahreszeit, um ihn im Frühjahr und Sommer wieder abzugeben.

Die tesa ISO SYSTEM® Dampfbremse [ i ] tesa® ISOFIX 1 sd2 control ermöglicht aufgrund ihrer Eigenschaften das Dachklima zu kontrollieren einen ähnlichen Vorgang. Im Winter wird der Feuchteeintrag in die Konstruktion reglementiert. Die Dampfbremse [ i ] trägt im Sommer zur Austrocknung der Holzkonstruktion bei. So wirkt die Montage der tesa® ISOFIX 1sd2 control Dampfbremse [ i ] (in Verbindung mit tesa® ISOFIX 2 und tesa® ISOFIX 3) der Entstehung von Bauschäden (wie z.B. Schimmelpilz) und den daraus resultierenden schwerwiegenderen Folgen entgegen.