Die Dachisolierung  

Energiesparen beginnt oben.
Die Dachisolierung.

Warme Luft steigt immer nach oben und sammelt sich unter Decken und Dach [ i ]. Bei einem schlecht abgedichteten Dach ist der Wärmeverlust daher besonders hoch. Mit einer Dachisolierung [ i ] wird der Energieverlust über die Dachfläche deutlich reduziert. Man unterscheidet zwischen der Außenisolierung und der Innenisolierung. Die Dachinnenisolierung sorgt nicht nur für einen optimalen Wärmeschutz, sondern beugt auch Feuchte- und Gebäudeschäuden dauerhaft vor. Das Dach wird zunächst mit einem geeigneten Material gedämmt. Die Dämmung wird anschließend mit einer Luftdichtheitsschicht lückenlos verschlossen.

Aufbau der Dachinnenisolierung

Aufbau der Dachinnenisolierung

Nur die Kombination von Dämmmaterial und lückenloser Luftdichtheitsschicht [ i ] gewährleistet eine gute Dachinnenisolierung.

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Gut zu wissen.

Unterspannbahn

Zwischen der Zwischensparrendämmung [ i ] und der Dachlattung wird die Unterspannbahn eingebaut. Nach ihrem sd-Wert [ i ] richtet sich, welchen sd-Wert [ i ] die innenseitig verlegte Dampfbremse [ i ] haben darf.

Faustformel: Der sd-Wert [ i ] der innerseitig verlegten Dampfbremsfolie [ i ] sollte mindestens sechsmal höher sein, als der sd-Wert der außenseitig verlegten Unterspannbahn.

Zwischensparrendämmung

Hierbei werden die Sparrenzwischenräume von der Dachinnenseite gedämmt. Diese Dämmung eignet sich besonders für den nachträglichen Dachausbau.

Die alleinige Dachdämmung [ i ] mit Dämmstoffen ist jedoch nicht voll wirksam, sofern diese Dämmstoffschicht nicht luftdicht gegenüber dem Dachinneren abgeschlossen wird. Nur die Luftdichtheitsschicht [ i ] gewährleistet, dass die eingebrachte Dämmung auch ihren vollen Zweck erfüllt.